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Was Aufräumen mit Sparen zu tun hat: KonMari

by sblogme

„Magic Cleaning“ – das klingt ja schonmal irgendwie gut, oder? Mit ihrem Konzept, auch bekannt unter dem Namen „KonMari“ ist die Japanerin Marie Kondo weltberühmt geworden. Und irgendwie ist es ja nachvollziehbar, dass das Thema „Richtig und nachhaltig Ordnung schaffen“ so einschlägt. Denn sind wir doch mal ehrlich – Aufräumen ist bei den meisten von uns seit Kindertagen ein regelrechtes Hassthema. 

Ich habe mich mal intensiver mit KonMari auseinandergesetzt und entdeckt, dass ich damit nicht nur mein Umfeld schöner gestalten, sondern auch meine Geldbörse füttern kann. Wie, das verrate ich Euch hier!

Fünf Regeln nach Marie Kondo

Wenn ich bisher aufgeräumt habe, dann habe ich mir meist einen speziellen Raum vorgenommen, bspw. mein Schlafzimmer. Oftmals saß ich dann irgendwann vor Bergen an Besitztümern, die ich zwar eigentlich nicht mehr benötigte, aber auch nicht einfach wegschmeißen wollte.  Mit diesen Tipps hoffe ich, diese Situation künftig zu vermeiden:

1. Es einfach hinter sich bringen

Beim Aufräumen gerät man schnell in Versuchung, sich ablenken zu lassen und in Erinnerungen zu schwelgen. Damit zieht sich der Prozess aber unnötig in die Länge, das Aufräumen scheint ewig zu dauern. Daher rät die Expertin dazu, schnell und konsequent aufzuräumen. Das funktioniert am besten, wenn man sich Zeitlimits für bestimmte Kategorien setzt (bspw. 15 Minuten für die Sockenschublade).

2. Stichwort Kategorisierung

Wenn man, wie ich bisher, nach Zimmern aufräumt, wird man nie ganz fertig. Laut KonMari sollte man sich Kategorien (Kleidung, Bücher, Dokumente, kleinen Krimskrams und Stücke mit Erinnerungswert) zur Brust nehmen und diese konsequent aussortieren. Dabei soll es helfen, alles auf einen Haufen zu sammeln – so bekommt man Überblick über die Fülle an Gegenständen, die sich im eigenen Besitz befinden.

3. Das Gefühl

Hat man den ganzen Krimskrams dann vor sich, gilt es herauszufinden, was man wirklich behalten will. Dazu soll man, ich gebe zu, es klingt etwas esoterisch, die Gegenstände an sich drücken und sie sprechen lassen. Macht mich diese Hose wirklich glücklich? Lautet die Antwort „nein“ oder „naja“, dann kann das Teil weg. 😉

4. Der richtige Platz

Dieser Punkt, fällt mir persönlich schwer: Räumt man einmal nach KonMari auf, werden feste Plätze für die Besitztümer festgelegt. Habe ich also eine Zeitschrift, die ich jeden Monat lese, wandert die Ausgabe, die ich gerade lese, nun immer wieder in den kleinen Korb vor meinem Sofa. Die gelesenen Exemplare habe ich bisher aufgehoben und in einem Schuber gesammelt. Wenn ich ehrlich bin, habe ich sie seitdem nicht mehr in die Hand genommen. Also: entweder wegschmeißen oder besser – zum Lesen weitergeben.

5. Wertschätzung

Und hier kommt das große Trend-Wort „Achtsamkeit“ ins Spiel. Dingen, die ich wegschmeiße, soll ich Wertschätzung entgegenbringen, bevor sie meine Wohnung verlassen. Klingt erst einmal komisch, finde ich aber eine wirklich wichtige Sache. Schließlich kann ich so ein besseres Bewusstsein für den Wert der Dinge und der Art und Weise, wie sie mir nützlich waren, entwickeln. Schätze ich die Dinge mehr, dann kaufe ich auch bewusster und ausgesuchter.

Vier Spartipps dank KonMari

Marie Kondos Tipps klingen sinnvoll, das gebe ich zu. Aber inwiefern schone ich denn meinen Geldbeutel, wenn ich die einfachsten Grundregeln beherzige? Im Grunde läuft es auf gute Planung und wertschätzenden Umgang hinaus:

Wertschätzen und verkaufen

Ob Bücher, alte Kleidung oder Möbelstücke. Im Netz gibt es eine Menge Marktplätze, wie der auf Facebook oder die Plattformen Momox, Kleiderkreisel oder E-Bay Kleinanzeigen. Hier könnt Ihr Eure alten Schätze weitergeben und müsst sie nicht in den Müll befördern. Den Geldbeutel freut’s.

Borgen anstatt besitzen

Wann wart Ihr das letzte Mal in einer Bibliothek? Auch bei mir ist es eher länger her, aber eigentlich macht es doch viel mehr Sinn, Bücher (die ich sowieso nur einmal lese) oder Dinge, die man seltener braucht, wie Zelte, auszuleihen. Hier kann man sich optimal mit Freunden austauschen.

„Nichts“ wegschmeißen müssen

Wir sollten mehr Dinge kaufen, die man einfach wiederverwenden kann. Da gibt es z.B. waschbare Abschminkpads oder Bienenwachspapier als Frischhaltefolien-Ersatz. Man kann auch Sachen wiederverwenden, die bei mir bisher im Müll gelandet sind. Auf smarticular.net gibt es unzählige Impulse dafür.

Mit Köpfchen und Herz

So simpel es ist, dennoch muss man es immer wieder lesen, bevor man es auch umsetzt: Wir sollten nur das kaufen, was uns glücklich macht. Die Jeans sieht eher nur so „okay“ aus? Dann nicht kaufen, sondern zurückschicken! Die „Eine“ wartet sicher noch irgendwo.

Nun heißt es nur noch: Loslegen, Ausmisten und hoffentlich auch etwas sparen, ich probiere es auf jeden Fall aus. Was ist mit Euch?

Liebe Grüße

Eure Anni

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